Das Stück

Der letzte Sander von Oberried – ein packendes Freilichtspiel in der Aletsch Arena im Juli und August 2018

„Wasser ischt Läbu, keis lat stärbu. Wasser git Brot, keis bringt Not.“ Damals wie heute ist Wasser die Grundlage des Lebens. Einzig die Voraussetzungen, es zu erhalten und zu nutzen, haben sich geändert. Fliesst es bei uns heute bequem und mit selbstverständlichkeit aus dem Hahn, war es damals ein ständiger Kampf ums Überleben. 

Im anno 1931 entstandenen Roman „Der letzte Sander von Oberried“ führt uns die 1875 geborene Catherine Bürcher-Cathrein eindrücklich und mitreissend in eine Zeit zurück, als die Sorgen rund um das Wasser ständige Begleiter waren, oft auch der Tod. 

Auf der Basis dieses Romans entsteht ein packendes, spannendes und tiefgründiges Freilichtspiel, geschrieben von Arnold Steiner, inszeniert von Willy-Franz Kurth, gespielt von Laien aus der Region. Das Aletschgebiet ist Ort und Kulisse: Oberried zählt zu seinen Weilern, die Riederalp bietet eine einmalige Naturkulisse. Packende Szenen, ergreifende Lieder, eine sinnliche und temporeiche Inszenierung führen bis ins 16. Jahrhundert zurück, machen aber auch deutlich, dass Wasser zeitlos ein Lebensthema ist und bleibt.

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