Freilichtspiel-Sommer lanciert

11.07.2018, 16:29

Vom 11. Juli bis 18. August 208 wird das Freilichttheater "Der letzte Sander von Oberried" auf der Riederalp in der Aletsch Arena vor einer gewaltigen Naturkulisse aufgeführt. Das Stück führt Sie in eine Zeit, wo die Sorge und der Kampf ums Wasser ein ständiger Begleiter war.

Im Theater  “Der letzte Sander von Oberried“ wird die Geschichte einer dieser Lebensadern der Region erzählt: Die “Oberriederi“ - mal aus Holz konstruiert, mal in Stein geschlagen - führt an steilen Felswänden entlang. Diese «Wasserleita» brachte das Wasser vom grossen Aletschgletscher, rund um das Riederhorn, zu Mensch und Tier, auf Wiesen und Äcker.

Bangen und Beten - Schlug der Wasserhammer, floss das “heilige Wasser“ - das bedeutete Leben. Verstummte der Wasserhammer, weil Lawinen oder ein Steinschlag die Känel zerstört hatten, entstanden bange Fragen: Wie lange gibt es kein Wasser? Und wer geht in die Wand, um den Schaden zu beheben?   

Das packende Freilichtspiel, von Arnold Steiner frei nach der gleichnamigen Erzählung von Catherine Bürcher-Cathrein geschrieben und inszeniert von Willy-Franz Kurth, erzählt vom Helden Jenno, seiner geliebten Anna und der Dorfbevölkerung. Jenno ist geschickt und mutig und war schon oft in der Wand, um die Känel zu flicken und das lebenswichtige Nass wieder ins Dorf zu bringen. Zwischen Jenno und Anna entsteht eine innige Liebesgeschichte, welche jedoch auf die Probe gestellt wird.

Das Stück beruht auf dem Roman “Der letzte Sander von Oberried“ von Catherine Bürcher-Cathrein aus dem Jahre 1927. Spannende Szenen, ergreifende Lieder und eine sinnliche, temporeiche Inszenierung führen Sie zurück ins 16. Jahrhundert. Gespielt wird das Stück von Laienschauspielern aus der Region vor der gewaltigen Naturkulisse der Aletsch Arena auf der Riederalp.

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